Allgemeine Geschäftsbedingungen

Präambel

Die call-a-BOX (kurz: „caB“) bietet unter der Marke „call-a-BOX GmbH“ eine Storage-Lösung mitsamt hochwertiger On-Demand-Lieferung an. Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen definieren das Bedingungswerk, unter denen die elektronischen Portale der caB genutzt werden können.

1. Vertragsgegenstand und Parteien

(1) Das ONLINE-Portal www.call-a-box.at sowie die Applikation „call-a-BOX-App“ für mobile Endgeräte (kurz „Portal“) sind ein Angebot der call a BOX GmbH, Ziegelstraße 1, 8141 Premstätten (kurz „caB“). Sämtliche Online-Plattformen (wie z.B. Facebook, Twitter, LinkedIn, ect.) werden in diesem Dokument unter dem Begriff „Portale“ zusammengefasst. Auf Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen (kurz: „AGB“) schließt die caB mit ihrem Kunden (kurz „Kunde“) eine Vereinbarung über die Nutzung dieser Portale. Für sämtliche weitere vertragliche Beziehungen zwischen der caB und ihrem Kunden gelten die nachfolgenden AGB in ihrer jeweiligen gültigen Fassung.

(2) Das Angebot richtet sich sowohl an Verbraucher nach dem Allgemeinen Bürgerlichen Gesetz und Konsumentenschutzgesetz als auch an Unternehmer nach dem Unternehmensgesetz, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

(3) Soweit die caB in den Regelungen dieser AGB die männliche Form verwendet, geschieht dies lediglich zur sprachlichen Vereinfachung und gilt gleichermaßen für weibliche Kunden sowie für juristische Personen.

2. Angebotsumfang

(1) Auf den Portalen werden das Angebotsspektrum der caB sowie weiterführende Informationen mit Bezug zu solchen Angeboten dargestellt.

(2) Der Kunde kann nach erfolgter Registrierung über diese Portale auf sein Kundenkonto zugreifen, Dienstleistungen beauftragen und verwalten sowie seine persönlichen Angaben bearbeiten.

(3) Diese AGB definieren die Nutzung der Portale. Für die angebotenen Dienstleistungen zur Einlagerung und Lieferung werden zusätzliche Verträge geschlossen.

(4) Das jeweils gültige Dienstleistungsangebot der caB kann inklusive der dazugehörigen Preise unter www.call-a-box.at bzw. den dort veröffentlichten FAQs vom Kunden eingesehen werden. Das Recht, dazugehörige Liefergebiete und Entgelte für angebotene Dienstleistungen anzupassen, behält sich die caB ausdrücklich vor.

3. Registrierung und Vertragsschluss

(1) Um die angebotenen Dienstleistungen und das jeweilige Kundenkonto in Anspruch zu nehmen, bedarf es einer Registrierung des Kunden. Mit dieser Registrierung auf www.call-a-box.at, oder in der Applikation „call-a-BOX-App“ sowie weiteren Online-Plattformen des Dienstleisters schließt der Kunde mit der caB einen Vertrag auf Basis dieser AGB, welche den Kunden brechtigt, die Portale der caB unter den in diesen AGB festgelegten Voraussetzungen angebotenen Dienstleistungen der caB zu beauftragen.

(2) Der Kunde verpflichte sich, bei der Registrierung seine E-Mail-Adresse anzugeben sowie ein Passwort zu erstellen. Durch den Kunden wird die Wahrheit und Vollständigkeit seiner von ihm bei der Registrierung gegenüber der caB gemachten Angaben garantiert und gewährleistet. Sollte der Kunde unvollständige Angaben machen, ist die caB berechtigt, das Konto des Kunden ohne Einhaltung einer Frist zu löschen und diesen Vertrag zu kündigen. Falschangaben oder bewusste Irreführung können allfällige zivil- oder strafrechtliche Haftungen des Kunden auslösen.

(3) Die Zugangsdaten sowie das während der Registrierung festgelegte Passwort sind strikt vertraulich zu behandeln und geheim zu halten. Der Zugang zu mobilen Endgeräten oder zum Computer des Kunden ist zu beschränken und liegt in der alleinigen Verantwortung des Kunden. Sollte der Kunde Anlass zur Sorge haben, Dritte hätten unrechtmäßig Zugang zu seinem Konto oder würden über Zugangsdaten wie zb. das Passwort verfügen, hat der Kunde die caB unverzüglich und ohne unnötige Verzögerung darüber in Kenntnis zu setzen und seine Zugangsdaten eigenständig abzuändern.

(4) Sollten unter den Zugangsdaten eines Kunden kostenpflichtige Aktivitäten durchgeführt werden, muss der Kunde sich dessen Ausführungen und Handlungen zurechnen lassen. Er haftet für alle mit seinem Konto ausgeführten Aktivitäten, außer er hat die caB wie in Ziffer 3.3 beschrieben, über einen Missbrauchsverdacht oder den Verlust seiner Zugangsdaten unterrichtet, sodass auch die caB ab diesen Zeitpunkt ermächtigt wird, das Kundenkonto zu deaktivieren.

(5) Die caB wird keine Zugangsdaten an Dritte weitergeben oder diese beim Kunden per E-Mail oder Telefon erfragen. Ausgenommen ist die Weitergabe an Geschäftspartner der caB im Rahmen der Erbringung ihrer Dienstleistungen.

(6) Die Registrierung wird mit einem Klick auf den „Registrieren“-Button abgeschlossen. Mit dieser Aktion gibt der Kunde gleichzeitig ein Angebot an die caB zur Annahme der AGB für das Portal der caB ab.

(7) Die caB behält sich das Recht vor, vom Kunden angegebene Daten zu überprüfen und bei dem glaubhaften Verdacht, die Daten des Kunden seien unrichtig, das Konto unverzüglich zu löschen. Gleiches gilt für unvollständige Daten des Kunden.

(8) Um die auf dem Portal angebotenen Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, bedarf es einer Aufforderung des Kunden an die caB, anhand der Bestimmungen der AGB ein verbindliches Angebot für einen Lager- und Logistikvertrag abzugeben. Erst die Auftragsbestätigung der Bestellung seitens der caB per E-Mail an die vom Kunden hinterlegte Emailadresse beschließt den Lager- und Logistikvertrag, für den die Rahmenbedingungen für Lagerung und Lieferung in der jeweiligen Fassung gelten.

(9) Der Vertragspartner des Kunden wird exklusiv vom Dienstleister verkörpert. Der Dienstleister ist allerdings berechtigt, Subunternehmer für die Durchführung seiner Dienstleistung einzusetzen.

4. Preise und Zahlungen

(1) Die Registrierung im Portal ist kostenlos.

(2) Nach Registrierung kann der Kunde kostenpflichtige Angebote der caB bestellen. Die Entgelte für die seitens des Kunden bestellten Dienstleistungen richten sich jeweils nach dem am Tag des Vertragsabschlusses gültigen Preis. Die caB ist berechtigt, die Entgelte der angebotenen Dienstleistungen anzupassen. Die einzelnen Preise sind den Portalen der caB zu entnehmen.

(3) Sämtliche Forderungen der caB werden im Nachhinein zum Ende des Monats gemeinsam abgerechnet und durch den Dienstleister in Rechnung gestellt und auf Basis der hinterlegten Zahlungsdaten vom Kunden eingezogen.  Der Abrechnungspreis für das Lagerentgelt wird für jede angefangene Kalenderwoche fällig. Hiervon ist die Einlagerungs- und Auslagerungswoche gleichermaßen erfasst.

(4) Mit der Zustimmung zu den AGB erklärt der Kunde sein Einverständnis, dass caB Rechnungen an den Kunden entweder elektronisch per E-mail versendet oder in der App zur Verfügung stellt.

(5) Zahlbar sind die Forderungen ohne Abzug in EURO per Kreditkarte oder für Firmenkunden per SEPA -Lastschrifteinzug

Zahlung per Kreditkarte

a. Sollte die Kreditkarte zurückgewiesen werden, behält sich die caB vor, weitere Einzugs- und Abbuchungsversuche zu unternehmen. Für die Kosten, welche durch die erfolglose Kreditkartenabbuchung entstehen, aufzukommen; die caB hält sich hierbei Forderungen Dritter gegenüber schad- und klaglos.

b. Damit die caB auch bei einer Rückbuchung fähig ist, ihre Forderungen gegenüber dem Kunden geltend zu machen, wird das vom Kunden genutzte Kreditinstitut bereits bei der Buchung vom Kunden angewiesen, der caB oder einem beauftragten Dritten den Kundennamen und die vollständige Anschrift mitzuteilen.

c. Tatsächlich entstehende Bankgebühren und Spesen im Falle einer Rückbuchung bei Kreditkartenzahlung hat der Kunde zu tragen.

d. bei wiederholtem Fehlschlagen von Kreditkartenzahlungen ist die caB berechtigt, das Kundenkonto übergangsweise zu sperren sowie Abbuchungen von derselben Kreditkarte zu verhindern.

e. bei wiederholtem Fehlschlagen von Kreditkartenzahlungen ist die caB berechtigt, auf weitere Einzugs- oder Abbuchungsversuche zu verzichten. In diesem Fall wird der Kunde aufgefordert, offene Forderungen per Überweisung zum vorgeschriebenen Fälligkeitszeitpunkt zu begleichen.

f. die caB behält sich vor, neben der Kredikartenzahlung weitere Zahlungsarten anzubieten und solche je nach Benutzergrupp einzuschränken.

Zahlung per SEPA Einzug

Der Kunde verpflichtet sich, umgehend das SEPA Formular bei seiner Hausbank einzureichen.

Eine Kopie ist an rechnung@call-a-box.at zu schicken.

Tatsächlich entstehende Bankgebühren/Bankspesen (z.B. bei Unterdeckung des Kontos, falsche Kontonummer etc.)  im Falle einer Rückbuchung hat der Kunde zu tragen.

5. Externe Dienstleister

(1) Die caB ist berechtigt, die teilweise oder vollständige Durchführung ihrer Dienste an vertrauenswürdige Dritte zu delegieren.

(2) Für die Abwicklung der Zahlungen nutzt die caB die Leistungen des Zahlungsdienstes Unzer Austria GmbH, Grüngasse 16, 1050 Wien (nachfolgend „Unzer Austria“ genannt). Unzer Austria ist ein eigenständiger Dienst, der Dienstleister selbst ist kein Zahlungsdienstleister. Die AGB von Unzer Austria können hier eingesehen werden.

6. Vertragsdauer

(1) Mit der abgeschlossenen Nutzungsvereinbarung vereinbart die caB und ihr Kunde eine grundsätzlich unbestimmte Dauer der Vertragslaufzeit. Eine Mindestvertragsdauer von 12 Wochen ist vereinbart.

(2) Die Vertragsdauer wird ab der Kalenderwoche berechnet, in der die Abholung der Box(en) vorgenommen wird.

(3) Die caB kann nach Ablauf der Mindestdauer von 12 Wochen, gerechnet ab der erfolgten Abholung den Vertrag unter Einhaltung einer 14-tägigen Kündigungsfrist und ohne Angabe von Gründen per E-Mail kündigen. Die Kündigung gilt mit dem Versand an die auf die im Konto hinterlegte Adresse als zugestellt. Unabhängig davon gilt das Recht der Kündigung aus wichtigen Gründen. Wird ein vertragsauflösender wichtiger Grund angegeben, entfaltet dies keine einzuhaltende Kündigungsfrist.

(4) Der Kunde kann den Vertrag durch Erklärung des Rücktransportes über die Applikation „call-a-BOX-App“ jederzeit ohne Kündigungsfrist kündigen. Dies gilt auch für vor Ablauf der Mindestdauer von 12 Wochen ab erfolgter Abholung, wobei dem Kunden in einem solchen Fall jedoch das Entgelt für die gesamte Mindestdauer von 12 Wochen durch die caB in Rechnung gestellt wird.

(5) Wird die Kündigung durch die caB nach Punkt 5.3 ausgesprochen, so vereinbart der Kunde mit der caB einen Rücklieferungstermin innerhalb der Kündigungsfrist bzw. innerhalb von maximal 7 Tagen nach Ausspruch der Kündigung.

(6) Vereinbart der Kunden nicht binnen 14 Tagen einen Abholtermin (für die befüllten Boxen), so beginnt die Mindestvertragsdauer mit dem 15. Tag.

(7) Wird der Kunde bei dem von ihm gewählten Zustell- oder Abhol-Termin nicht angetroffen, so wird für die Fehlanfahrt der Betrag von 20 EUR in Rechnung gestellt.

(8) Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes ist die caB jederzeit berechtigt, das Vertragsverhältnis mit sofortiger Wirkung aufzulösen. Ein wichtiger Grund liegt jedenfalls vor, wenn der Kunde verbotene Gegenstände gemäß den Rahmenbedingungen einlagert oder wenn der Kunde mit einer Zahlung gegenüber der caB trotz Aufforderung und Nachfristsetzung gemäß Punkt 8.2.a in Verzug ist.

 

7. Preise und Abrechnung

(1) Das Entgelt für die Erbringung der Dienstleistung der caB iZm mit der Einlagerung der Boxen und dem Transport von und zum Kunden etc. richtet sich nach dem Vertrag, wobei die jeweils in den Portalen der caB bzw. FAQs zur kenntnisgebrachten Preisübersicht maßgeblich ist.

(2) Sofern im Vertrag zwischen der caB und ihrem Kunden nicht ausdrücklich anders vereinbart, wird das Entgelt für die Einlagerung jeweils pro angefangener Kalenderwoche verrechnet. Die Zahlungspflicht des Kunden für die Einlagerung beginnt jeweils mit der Abholung und endet mit Zustellung, wobei die Mindestvertragsdauer von 12 Wochen ab dem Zeitpunkt der Abholung berechnet wird.

(3) Zahlungen können nur per Kreditkarte (MasterCard und VISA) vorgenommen werden. Bei Abschluss des Vertrages erteilt der Kunde der caB hierfür eine Einzugsermächtigung. Firmenkunden können auch per SEPA Lastschrift zahlen.

(4) Sofern im Vertrag und zwischen der caB und ihrem Kunden nicht anders vereinbart, ist das Entgelt für jede angefangene Kalenderwoche im Nachhinein zu zahlen.

(5) Mit der Anforderung der Boxen durch den Kunden (Lieferung der Leerboxen und Abholung der befüllten Boxen, Abruf der befüllten Boxen aus dem Lager) fällt zonenabhängig eine zusätzliche pauschale Gebühr an, deren Höhe sich aus der jeweils in den Portalen der caB zur kenntnisgebrachten Preisübersicht errechnet.

(5.1) Zonen- und Preisübersicht bei Anforderung Anlieferung Leerboxen und nachfolgend Abholung befüllter Boxen (pauschale Gebühr fällt nur einfach an):

Zone 1 (Bundes- und Landeshauptstädte) EUR 0,00*
Zone 2 (Nahe- und Einzugsgebiet zu Bundes- und Landeshauptstädten) EUR 2,90*
Zone 3 (restliches Bundesgebiet) EUR 9,90*

*ausgewiesener Tarifsatz kann preislich Änderungen vorbehalten, wenn zur Absenderadresse eine weitere alternative Lieferadresse durch den Kunden angegeben wird. Maßgeblich hierbei ist das Postleitzahlsystem (zb. Absenderadresse 1220 Wien -> 8010 Graz; Absenderadresse 8020 Graz -> 8160 Weiz; odgl.).

(5.2) Zonen- und Preisübersicht bei Abruf befüllter Boxen aus dem Lager:

Zone 1 (Bundes- und Landeshauptstädte) EUR 0,00*
Zone 2 (Nahe- und Einzugsgebiet zu Bundes- und Landeshauptstädten) EUR 2,90*
Zone 3 (restliches Bundesgebiet) EUR 9,90*

*ausgewiesener Tarifsatz kann preislich Änderungen vorbehalten, wenn zur Absenderadresse eine weitere alternative Lieferadresse durch den Kunden angegeben wird. Maßgeblich hierbei ist das Postleitzahlsystem (zb. Absenderadresse 1220 Wien -> 8010 Graz; Absenderadresse 8020 Graz -> 8160 Weiz; odgl.).

(6) Wird der Kunde bei dem von ihm gewählten Zustell- oder Abhol-Termin nicht angetroffen, so wird für die Fehlanfahrt der Betrag von 20 EUR in Rechnung gestellt.

8. Vertragliches- und gesetzliches Pfandrecht / Verwertung

(1) Die caB behält sich vor, für die übernommenen Gegenstände bei Vorliegen eines qualifizierten Zahlungsverzuges des Kunden von ihrem Pfandrecht Gebrauch zu machen sowie auszuüben und verweist in diesem Zusammenhang auf die Bestimmungen gemäß § 421 UGB idgF. zur Sicherstellung des Entgelts hin.

(2) Zur Besicherung sämtlicher Ansprüche, welche der caB aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag gegen ihren Kunden entstehen (Entgeltanspruch, Anspruch auf Verzugszinsen, Anspruch auf Ersatz der Kosten einer erforderlichen gerichtlichen oder außergerichtlichen Anspruchsverfolgung, Schadenersatzansprüche etc.), vereinbart der Kunde mit der caB die folgende Verwertung des Pfandrechts iSd § 466a Abs 3, iVm § 1101 AGBG idgF.

a. Ist der Kunde im qualifizierten Zahlungsverzug und kommt seiner Zahlungsverpflichtung innerhalb weiterer 30 Tagen nicht nach, hat die caB das Recht aber nicht die Verpflichtung ihren Kunden unter Androhung des Verkaufs bzw. der Verwertung oder Entsorgung der vom Kunden eingebrachten Gegenstände zur Zahlung der offenen Forderung binnen weiterer 14 Tage schriftlich aufzufordern.

b. Nach ergebnislosem Ablauf der in Punkt 8.2.a genannten Frist zur Bezahlung der offenen Forderungen ermächtigt der Kunde die caB auf Kosten und Risiko des Kunden die eingebrachten Gegenstände zu veräußern, zu verwerten oder zu entsorgen bzw. unwiederbringlich zu vernichten.

c. Der Kunde verpflichtet sich innerhalb der gesetzten Pflicht von 14 Tagen gemäß Punkt 8.2.a zur Mitteilung und Bekanntgabe an die caB, welche Gegenstände einen Wert von EUR 20,00 übersteigen.

d. Teilt der Kunde mit, dass der Wert den Betrag von EUR 20,00 nicht überstiegen wird, so ist die caB berechtigt, die vom Kunden eingebrachten Gegenstände zu entsorgen bzw. unwiederbringlich zu vernichten. Wird jedoch mitgeteilt, dass der Wert der Gegenstände den Betrag von EUR 20,00 übersteigt, so ist die caB berechtigt die vom Kunden eingebrachten Gegenstände zu veräußern oder zu verwerten.

e. Unterlässt der Kunde eine Mitteilung nach Punkt 8.2.c, ist die caB berechtigt, die gelagerten Boxen des Kunden zu öffnen und die hierin eingebrachten Gegenstände nach bestem Wissen und Gewissen dem Werte nach zu schätzen und entsprechend Punkt 8.2.d. weiter vorzugehen.

f. Erbringt eine Veräußerung oder Verwertung nicht den gewünschten Erfolg, ist caB auch bei Unterschreiten der festgesetzten Wertgrenze berechtigt, die eingebrachten Gegenstände auf Kosten des Kunden zu entsorgen bzw. unwiederbringlich zu vernichten.

g. Im Rahmen einer Veräußerung oder Verwertung der eingebrachten Gegenstände, hat die caB auf die Interessen des Kunden Bedacht zu nehmen, sofern keine wichtigen Gründe entgegensprechen. Die caB übernimmt jedoch keinerlei Haftung oder Gewährleistung hinsichtlich der Höhe eines eventuell im Rahmen einer Veräußerung oder Verwertung erzielten Erlöses.

(3) Der im Rahmen einer Veräußerung oder Verwertung erzielte Erlös wird vorerst zur Deckung der Verwertungskosten verwendet. In weiterer Folge werden die aushaftenden Zahlungsverbindlichkeiten des Kunden und sonstige angelaufene Kosten angedeckt. Ein verbleibendes Superfluum steht dem Kunden ohne Anspruch auf Verzinsung zu. Die caB wird im Falle eines Superfuum den Kunden zur Bekanntgabe seiner Bankverbindung innerhalb einer Frist von dreißig Tage ab Abschluss des Veräußerungs- oder Verwertungsverfahrens auffordern.

(4) Reicht jedoch der Veräußerungs- oder Verwertungserlös nicht aus, um die Veräußerungs- oder Verwertungskosten, die aushaftenden Zahlungsverbindlichkeiten oder sonstige angelaufene Kosten zu decken, so haftet der Kunde weiterhin für diesen Differenzbetrag und bekommt diesen von der caB nach Abschluss des Veräußerungs- oder Verwertungsprozesses in Rechnung gestellt.

9. Rücktrittsrecht für Verbraucher im Sinne des II. Abschnitt KSchG idgF.

(1) Für sämtliche Verträge, welche dem Fern- und Auswärtsgeschäft nach den einschlägigen Rechtsnormen unterliegen, hat der Kunde das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen und davon zurückzutreten. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

(2) Um sein Widerrufsrecht auszuüben, muss der Kunde eine eindeutige Erklärung an die caB schicken und diese über seinen Entschluss vom Vertrag zurücktreten zu wollen informieren. Die Übermittlung der Erklärung hat ausschließlich an info@call-a-box.at zu erfolgen und ist grundsätzlich formfrei oder kann wahlweise gemäß Punkt 9.5 vorgenommen werden. Zur Wahrung der Widerrufsfrist ist es ausreichend, die Erklärung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist vorzunehmen und zusätzlich der caB zu übermitteln.

(3) Erklärt der Kunde fristgerecht die Ausübung des Widerrufs, hat die caB allenfalls bereits erhaltene Zahlungen, welche sie von ihrem Kunden erhalten hat – einschließlich allfälliger Lieferkosten –, dem Kunden unverzüglich bzw. spätestens 30 Tage ab dem Tag, an dem die Erklärung des Kunden der caB über die Ausübung des Widerrufsrechts zugegangen ist, zurückzuerstatten. Für die Rückerstattung wird durch die caB ausschließlich das vom Kunden bei der ursprünglich eingesetzten Transaktion verwendete Zahlungsmittel verwendet. Eine Rückerstattung auf anderen Wegen ist aus sicherheitsrelevanten Gründen nicht möglich.

(4) Erklärt der Kunde fristgerecht die Ausübung des Widerrufs und hat die caB ihre Leistung in Form der Zustellung von Leerkartons für den Kunden schon erbracht, so hat der Kunde die Rückgabe der erhaltenen Leerkartons bei der caB zu veranlassen. Hierfür wird dem Kunden durch die caB ein Pauschalbetrag von EUR 20,00 für die Abholung der Kartons in Rechnung gestellt. Sofern die Kartons durch den Kunden benutzt wurden oder in einem derartigen Zustand der caB retourniert werden, sodass diese Kartons nicht wiederverwendet werden können, wird dem Kunden durch die caB ein Abschlagsbetrag von EUR 5,90 pro Karton in Rechnung gestellt.

(5) Muster – Widerrufsformular für Verbraucher (*Unzutreffendes bitte streichen)

An die
call-a-BOX GmbH (FN 531189k)
Ziegelstraße 1, 8141 Premstätten
info@call-a-box.at

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den mit mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*) / die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*):

Bestellt am (*) / erhalten am (*)

Name des / der Verbraucher(s)

Anschrift des / der Verbraucher(s)

Unterschrift des / der Verbraucher(s) (nur bei Übermittlung eines Dokuments oder in Papierform)

Datum

10. Versicherungsschutz / Haftung

(1) Sofern nicht zwingende Bestimmungen nach österreichischem Recht vorliegen oder in Punkt 10. nicht anders geregelt, hat der Kunde gegen die caB keinen Anspruch auf Gewährleistung, Schadenersatz oder Haftung.

(2) Für Schäden des Kunden z.B. durch Beschädigung, Verschmutzung, Verlust oder Diebstahl an den eingebrachten Gegenständen haftet die caB, wenn diese Beschädigungen durch ihre unmittelbaren Mitarbeiter oder ihr zurechenbare Personen iSd § 1313a ABGB idgF. vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden bis zu einem Maximalbetrag von EUR 100,00 pro Box. Höhere Werte dürfen vorbehaltlich Punkt 10.4. nicht zur Lagerung aufgegeben werden.

(3) Darüber hinaus haftet die caB für den unmittelbaren Schaden iZm mit Elementarschäden, Fahrzeuganprall, Flugzeugabsturz, Ex- oder Implosionen, Einbruchsdiebstahl oder Vandalismus mit einem Maximalbetrag von EUR 100,00 pro eingelagerter Box und ist für Beschädigungen oder Verlust der eingebrachten Gegenstände mit diesem Betrag beschränkt.

(4) Übersteigt die Wertgrenze der einzubringenden Gegenstände den Betrag von EUR 100,00 pro Box, nicht jedoch den Betrag von € 500,00 pro Box, hat der Kunde die Möglichkeit, die caB darüber zu informieren (info@call-a-box.at) und eine entsprechende Erhöhung des Versicherungsschutzes bis zum maximalen Haftungsbetrag von EUR 500,00 gegen gesonderten Zuschlag zum Entgelt mit der caB zu vereinbaren. Die Haftung der caB ist in diesem Fall mit dem Betrag von EUR 500,00 pro Box beschränkt.

(5) Die Haftung für indirekte Schäden oder sonstige Folgeschäden, sowie die Haftung für entgangenen Gewinn wird ausgeschlossen.

(6) Schadenersatzansprüche des Kunden wegen Beschädigung oder Verlust der eingebrachten Gegenstände verjähren ein Jahr nach Rücklieferung der Boxen bzw. im gänzlichen Verlustfall binnen einem Jahr ab dem Tag, an dem die Rücklieferung hätte stattfinden sollen.

11. Verbotene Gegenstände und Stoffe

(1) Aus sicherheitsrelevanten Gründen ist das Befüllen der Boxen insbesondere mit den nachstehenden Gegenständen ausdrücklich verboten:

(a) Gefährliche Gegenstände oder Stoffe, wie zum Beispiel entflammbare Materialien in fester, flüssiger oder gasförmiger Beschaffenheit; Waffen; Munition; Sprengstoff oder andere explosive Gegenstände oder Stoffe; Chemikalien, radioaktive Materialien, biologische Kampfstoffe, Giftmüll oder Asbest,

(b) Abfallstoffe

(c) Verderbliche Waren oder Gegenstände

(d) Gegenstände, die Emissionen wie zum Bespiel Geruch, Lärm, Rauch oder andere hervorrufen können

(e) Lebewesen lebendig oder tot, oder deren Teile

(f) Wertgegenstände wie zum Beispiel, Bargeld; Schmuck; Sparbücher oder Wertpapiere; Musikinstrumente

(g) Gegenstände, welche eine bestimmte Klimatisierung oder Raumkonditionen erfordern

(h) Gegenstände, deren Besitz oder Eigentum nach der Rechtsordnung allgemein nicht gestattet ist

(i) Sämtliche Gegenstände oder Stoffe, die geeignet sind, Dienstleistungen der caB und deren Dienstleister zu beeinträchtigen

(2) Bei Vorliegen eines begründeten Verdachtes, dass Gegenstände entgegen dieser Bestimmung in den Boxen eingelagert sind, ist caB jederzeit berechtigt, die entsprechenden Boxen im Vier-Augen-Prinzip und Dokumentationsprinzip zu öffnen und zu kontrollieren.

12. Schlussbestimmungen

(1) Die caB behält sich vor, die AGB jederzeit zu ändern. Im einem solchen Fall wird der Kunde über diese Änderung schriftlich informiert. Zukünftige Änderungen der AGB zählen als genehmigt, wenn der Kunde nach Zugang der Information nicht binnen 4 Wochen schriftlich unter Angabe eines Grundes widerspricht. Darüber hinaus erfolgt eine Genehmigung seitens des Kunden auch bei einer Weiterbeanspruchung der Dienstleistungen von caB. Die caB wir den Kunden in ihrer Änderungsmitteilung explizit darauf hinweisen. Falls der Kunde den neuen Bedingungen nicht zustimmen sollte, ist die caB berechtigt, von einer außerordentlichen Kündigung Gebrauch zu machen.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Im Falle einer unwirksamen Bestimmung verpflichten sich die Vertragspartner über eine wirksame und zumutbare Ersatzregelung zu vereinbaren, die dem vom jeweiligen Vertragspartner mit der unwirksamen Bestimmung verfolgten wirtschaftlichen Zweck möglichst nahe kommt.

(3) Für sämtliche Verträge zwischen der caB und deren Kunden gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Die Verfassung von Verträgen sowie jegliche Kommunikation erfolgt, wenn nicht anders vereinbart, ausschließlich in deutscher Sprache.

(4) Gerichtsstand für alle etwaigen Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit Verträgen der caB ist der Sitz der caB, sofern der Kunde der caB Unternehmer, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögens ist. Im Übrigen gelten die Bestimmungen der österreichischen Zivilprozessordnung.

(5) Die Akzeptierung der AGB schließt darüber hinaus die Vertragsbestandteile hinsichtlich der Datenschutzvereinbarung und dem Impressum mit ein.

Stand: Oktober 2020

Datenschutzinformation
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